ebu ServoTech Siemens Torque Motor

ebu ServoTech Siemens Torque Motor

ebu Umformtechnik: Pionier in der Servotechnik

Vor 20 Jahren präsentierten wir auf der Messe EuroBLECH 2004 in Hannover als erster deutscher Pressenhersteller einen Servo-Antrieb in einer mechanischen Presse. Seitdem hat sich die Technologie enorm weiterentwickelt und ist längst am Markt etabliert. Früher verwendete ebu zusätzlich ein Schwungrad, heute setzt man auf die Servo-Torque-Direkt-Technologie mit modernen, optimal abgestimmte Energiemanagement-Systemen (ebu Energetics).

Die erste Servopresse von ebu war mit einem GE-Fanuc Servomotor ausgestattet. Heute kommen beim ebu ServoTech Siemens Torque Motoren mit entsprechenden Kondensatoren oder, bei größeren Maschinen, dynamischen Energiespeichern zum Einsatz. Bereits bei der ersten Servopresse legte ebu großen Wert auf eine möglichst geringe Massenträgheit im gesamten Antriebssystem für hohe Dynamik und schnelle Stopps, eine Eigenschaft, die sich dank integriertem Planetengetriebe kontinuierlich verbessern ließ.

Ein besonderes Merkmal der Pressenbaureihen bei ebu Umformtechnik ist der modulare Aufbau. Dies zeigt sich auch beim Antrieb, welcher es ermöglicht, auch noch im Nachhinein, flexibel auf verschiedenste Anforderungen des Kunden bzw. seiner Anwendungen zu reagieren. Ob klassischer Exzenterantrieb mit Kupplungsbremskombination, Direktantrieb für schnelllaufende Anwendungen oder ein Servo-Torque-Antrieb für modulierbare Stößelbewegungen - jede Anforderung wird optimal erfüllt.

Der Servo-Torque-Antrieb bietet viele Vorteile: neben dem sehr hohen Moment schon im unteren Drehzahlbereich, ist es vor allem die einfach an die jeweilige Arbeitsaufgabe anpassbare Stößelgeschwindigkeit, die Teile besser umformbar macht und dem Kunden neue Anwendungsfelder erschließt. Sanfteres, werkzeugschonendes Aufsetzen auf das Material einhergehend mit einer Reduktion der Schallemissionen schätzen auch die Mitarbeiter an der Presse und neue Betriebsarten wie „Pendeln um den Unteren Totpunkt“ erlauben eine quasi „stufenlose Hubverstellung“. Mittels spezieller Kurvenprofile lassen sich variable Bewegungsabläufe erzeugen, die auch beim Einsatz von Transferwerkzeugen hilfreich sein können und meist eine Steigerung der Ausbringleistung mit sich bringen.

Aber natürlich lässt sich in der Betriebsart Servoumlauf auch weiterhin der klassische Sinusverlauf einer mechanischen Presse in variablen Hubzahlen abbilden.

Höhere Werkzeugstandzeiten, besser umgeformte Teile und zugleich die Taktzeiten erhöhen – das geht mit dem ebu ServoTECH - längst in den unterschiedlichen Ausbaustufen für kleinere und große ebu Stanzautomaten.